Tempelhof-Schöneberg fordert eine Neuregelung des Schulgesetzes zugunsten von Geschwisterkindern

 Auf Initiative der CDU-Fraktion wurde gestern ein Antrag im Schulausschuss behandelt, der erreichen soll, dass Familien mit mehreren Kindern bei einem Neuzuschnitt der Einschulungsbereiche nicht vor dem Problem stehen, ihre Kinder an unterschiedlichen Grundschulen einschulen zu müssen.  Dieser Antrag (siehe Anlage) wurde einstimmig angenommen und auch vom Bezirksamt begrüßt, das sich eine veränderte gesetzliche Grundlage wünschte, um den betroffenen Familien die teils dramatischen Folgen ersparen zu können. Die Grünen und die SPD schlossen sich dem Antrag sogar an, so dass er in der Sitzung der BVV im März beschlossen werden wird.
„Dies ist ein deutliches Signal des Bezirks an die Landesebene, diesbezüglich aktiv zu werden und mit einer Änderung des Schulgesetzes zum Aufnahmeverfahren an Grundschulen vielen Familien Sorgen zu nehmen, wie sich ihr Familien- und Berufsleben durch die Beschulung ihrer Kinder an unterschiedlichen Grundschulen verändert,“ zeigt sich der Initiator und schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Zander, erfreut. „Diese Problematik wird nicht nur bei uns im Bezirk, sondern überall in Berlin in den nächsten Jahren zahlreiche Familien betreffen, da sich durch den Bau neuer Grundschulen und Bevölkerungszuwachs durch diverse Wohnungsneubauvorhaben die Einschulungsbereiche vielerorts zwangsläufig ändern müssen.“

 

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