Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, dass bei den turnusgemäß zur Einebnung vorgesehenen Grabstätten mit abgelaufenem Nutzungsrecht auf den städtischen Friedhöfen gesichert wird, dass keine historisch, regional- oder kulturgeschichtlich bedeutsamen Grabstätten von der Einebnung betroffen sind.

 

Der BVV ist bis zum 31. Januar 2018 zu berichten, welche Grabstätten, die in den nächsten Jahren ablaufen, das Bezirksamt für bedeutsam hält und welche Möglichkeiten es sieht, den Fortbestand zu sichern.

 

 

Begründung:

Im Februar 2018 sollen auf einigen landeseigenen Friedhöfen zahlreiche abgelaufene Grabstätten eingeebnet werden. In der Vergangenheit sind durch solche „Routinevorgänge“ leider bereits einige Grabstätten der Nachwelt verloren gegangen, die von (kultur)geschichtlicher Bedeutung waren. Diesen Verlust an Zeugnissen der Kulturgeschichte gilt es künftig zu verhindern.

 

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